Verbundenheit

Du musst nirgendwo hin. Er ist schon da. Oft denken wir, wir müssten uns Gott erst „erarbeiten“. Wir glauben, wir müssten stiller werden, heiliger sein oder unser Leben sortiert haben, bevor wir ihm begegnen können. Wir suchen ihn in der Ferne, während er geduldig darauf wartet, dass wir einfach nur da sind.

Bei Sela Yoga ist die Matte kein Ort der Leistung, sondern der Begegnung. Ein Ort, an dem Gott bereits auf dich wartet – genau so, wie du heute bist.

Verbundenheit

Der Weg zurück zu dir – und zu Ihm:

Das Ankommen im Hier und Jetzt: Du rollst die Matte aus und lässt den Ballast des Tages neben dir liegen. In diesem Moment zählt nicht, was war oder was kommt. Gott ist präsent in Ort und Zeit. Er schenkt dir seine volle Achtsamkeit. Spüre, wie der Boden dich trägt – ein Spiegel für sein Versprechen, dich niemals fallen zu lassen.

Die Bewegung als Gebet: Wenn du beginnst, dich zu bewegen, öffnest du die Räume in dir, die eng geworden sind. Es ist kein Training, es ist ein Freiwerden. Du dehnst dich in seine Weite hinein. Wenn die Verbindung gekappt schien, stellst du sie hier wieder her: Nicht durch Anstrengung, sondern durch Hingabe.

Der Segen des Innehaltens: „Sela“ – das ist der Moment der Pause. In der Stille am Ende der Stunde und auch in den ruhigen Phasen dazwischen darfst du einfach empfangen. Du musst nichts leisten. Gott will dich hier und jetzt segnen. Du spürst: Die Verbindung war nie wirklich weg. Du hast nur aufgehört, hinzuspüren.

„Gott ist nicht fern von jedem von uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.“ — Apostelgeschichte 17, 27-28

Komm nach Hause: Gott wartet nicht am Ziel deines Weges auf dich. Er wartet in jedem Schritt. Er ist in der Achtsamkeit, die dich umhüllt. Er ist in der  Ruhe  deines Atem.

Komm auf die Matte. Komm an den Ort, an dem du gemeint bist. Lass dich finden, lass dich bewegen und vor allem: Lass dich segnen.

Ich freue mich darauf, diesen Raum der Gegenwart und der Verbundenheit mit dir zu teilen.

Herzlich, Pia