Body and Blessing: Den Tempel Gottes lebendig bewohnen

Bei Sela sind wir gerade auf einer ganz besonderen Entdeckungsreise. Es ist eine Reise, die uns tief in die Verbindung von Körper, Geist und Gottes Gegenwart führt. Unter dem Leitmotiv „Body and Blessing“ widmen wir uns aktuell intensiv unseren sieben Körperzentren. Anhand dieser Reihe lässt sich wunderbar erkennen, was christliches Yoga für uns bedeutet: ein ganzheitliches Ankommen bei Gott.

Body and Blessing: Den Tempel Gottes lebendig bewohnen

Warum wir diese Zentren bewegen

Für uns bei Sela sind diese Zentren weit mehr als nur anatomische Punkte. Sie sind die Orte, an denen biblische Zusagen für euch Fleisch und Blut werden. Wenn wir davon sprechen, dass unser Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, meinen wir das ganz praktisch: Jedes Zentrum ist ein Raum, in dem Gottes Segen wirken möchte.

Damit wir diese Räume wahrnehmen können, nutzen wir die Kraft der Entspannung, das bewusste Atmen und die Stille. Wenn wir ein passendes Bibelwort mit unserem Atem verbinden, geschieht etwas Wunderbares: Die Energie beginnt zu fließen, Spannungen lösen sich und die Zentren kommen in ein heilsames Gleichgewicht.

Die sieben Stationen unseres Tempels

Wir laden euch ein, euren Körper als einen Ort zu erkunden, an dem Gott in jedem Bereich präsent sein darf:

  • Wurzelzentrum (Beckenboden/Füße): Hier finden wir festen Stand und das Vertrauen, dass wir in Gottes Hand geborgen sind.
  • Sakralzentrum (Unterbauch): Hier darf das Leben fließen. Wir geben Raum für unsere Gefühle und erleben Gottes Freude.
  • Solarplexus (Bauch): Die Kraftquelle. Wir vertrauen darauf, dass Gott uns keinen Geist der Furcht gegeben hat, sondern der Kraft und Besonnenheit.
  • Herzzentrum: Der Ort der Liebe. Hier lassen wir Römer 5,5 lebendig werden, damit Groll weicht und ein fröhliches, erlöstes Herz Platz greift.
  • Kehlzentrum: Ausdruck und Wahrheit. Wir fragen uns: Wie spreche ich mit mir selbst? Wir finden Mut zur Wahrheit und Dankbarkeit.
  • Stirnzentrum (Denken/Intuition): Hier klärt sich unser Blick. Wir lernen, die Welt und uns selbst immer öfter aus Gottes Perspektive zu sehen.
  • Scheitelzentrum: Die Verbindung nach oben. Wir öffnen uns ganz für das Wirken Gottes, der uns hält und führt.

Mit Leib und Seele bei Gott

Durch unsere gemeinsamen Übungen, die bewusste Entspannung und das Aufnehmen eines biblischen Impulses aktivieren und ausgleichen wir diese Zentren sanft. Es geht nicht darum, etwas zu erzwingen, sondern darum, den Tempel Gottes „bewohnbar“ zu machen – weich, weit und lebendig.

Viele unserer Mitglieder erleben gerade, wie befreiend es ist, wenn diese Zentren sich öffnen und die eigene Spiritualität eine ganz neue, körperliche Tiefe bekommt. Es ist eine Einladung, den Alltag auf der Matte kurz anzuhalten und Gottes Frieden in jede Zelle einzuladen.

Wir laden euch herzlich ein, diese Reise mitzugehen. Ob in unseren Live-Klassen oder beim Eintauchen in die Video-Bibliothek – es gibt viele Wege, wie ihr euren Körper neu als Ort des Segens erfahren könnt.

Lasst uns gemeinsam den Raum weit machen für das, was Gott in uns und durch uns gestalten möchte. Wir freuen uns auf die nächste Begegnung mit euch!

Viel Freude und shalom! Eure Pia